Bücher, die mich weitergebracht haben

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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon puma » 18. Nov 2014, 20:59

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Buch nur angefangen und dann so stichwortartig durchgesurft bin.

Ein paar Gebete sind gut. Irgendwie passt es nicht in unser industrielles rationales Zeitalter. Für mich etwas zu abgehoben.
Ich hatte es von meiner Ergotherapeutin ausgeliehen.

Zur Zeit habe ich Gute-Nacht-Geschichten:

Mondträume- Fantastische und magische Geschichten
Hrsg. Iris Grädler
mit Regenmacher, böser Fee, Werwölfen und Drachen
Zwei Geschichten waren bisher mit ganz schön viel Sexeinlagen - schamrot-werde

Der ehemalige Bertelsmann Verlag hier kann hier gegen Amazon und Co. nicht bestehen bleiben und schließt Ende des Jahres. Es gab 5 Bücher für 10 Euro zu kaufen.
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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon puma » 18. Nov 2014, 23:25

Hi Kirschlorbeer,
es würde mich interessieren, welche Erkenntnisse du mit Achtsamkeit und Meditation gesammtelt hast. Ich habe ja mal transzendentale Meditation betrieben, bekomme es aber nicht mehr hin.

Hier was zu Achtsamkeit:

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LG
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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon Kirschlorbeer » 19. Nov 2014, 06:49

Über das Thema "Achtsamkeit" könnte ich einen Roman schreiben...sogar 'nen dicken :s1:

Mein Therapeut hat mich an das Thema herangeführt, als immer deutlicher wurde, dass ich durch meinen Perfektionszwang ständig damit beschäftigt bin, Dinge vorauszuplanen, die eigentlich nicht planbar sind und damit wertvolle Lebenszeit sinnlos vergeute. Auch für die Bearbeitung meiner Angst-und Panikattacken schien ihm achtsames Leben sehr wichtig.

Ich hatte zwar anfänglich viele Fragezeichen auf der Stirne, bin aber grundsätzlich ein sehr offener, experimentierfreudiger Mensch.

Wir haben mit kleinen Achtsamkeitsübungen angefangen...einfach im Hier und jetzt sein...5 Dinge, die ich gerade höre, rieche, sehe, fühle. Es gibt daz eine sogenannte 5-4-3-2-1- Übung aus der Verhaltenstherapie. Auf alle Fälle hat mir das Spaß gemacht und ich habe gemerkt, wie verpeilt und "zu" man normalerweise durch den Tag stolpert. Inzwischen mache ich die Übung mehrmals am Tag, immer wenn ich merke, dass ich mich verzettel oder hektisch werde. Die wenigen Ruhe-Minuten erden mich sehr.

Durch mein Yoga meditiere ich schon seit vielen Jahren...mal mehr und mal weniger intensiv. In letzter Zeit, durch den Krebs, jeden Tag. Ich rede mit meinem Körper, feuer die Leykozyten an, schicke heilende Wärmekugeln an die kaputten Stellen usw. usf. Auf meinem Mp3-Player gibt es Phantasiereisen und Entspannungsmeditationen. Die höre ich in der Früh und vor dem Einschlafen.

Vielleicht klingt das alles "gaga", aber ich empfinde es als wohltuend. Und wenn ich mal nicht so konzentriert bin, mache ich Meditationsübungen für Kinder. Die sind kurz und teilweise sehr lustig- "Stillsitzen, wie ein Frosch" ist eine meiner liebsten.

Wir können das Thema gerne vertiefen, wenn du magst. War erstmal ein kurzer Abriss.

LG, K.
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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon Lady » 19. Nov 2014, 08:34

Kirschlorbeer hat geschrieben:Über das Thema "Achtsamkeit" könnte ich einen Roman schreiben...sogar 'nen dicken :s1:

Wir haben mit kleinen Achtsamkeitsübungen angefangen...einfach im Hier und jetzt sein...5 Dinge, die ich gerade höre, rieche, sehe, fühle. Es gibt daz eine sogenannte 5-4-3-2-1- Übung aus der Verhaltenstherapie. Auf alle Fälle hat mir das Spaß gemacht und ich habe gemerkt, wie verpeilt und "zu" man normalerweise durch den Tag stolpert. Inzwischen mache ich die Übung mehrmals am Tag, immer wenn ich merke, dass ich mich verzettel oder hektisch werde. Die wenigen Ruhe-Minuten erden mich sehr.


LG, K.


Hallo Kirsch,

kannst Du mir das bitte mal etwas verdeutlichen? Ich habe auch mal gelesen, dass man sich auf 2 oder 3 sachen gleichzeitig konzentrieren soll, somit kann man an nichts anderes mehr denken bzw. die Grübelgedanken kommen gar nicht erst hoch. Also habe ich auf meine Atmung geachtet-wie die Luft ein und ausströmt, wie sich der Bauch bewegt und auf das, was ich aktuell tue. Jedoch verfange ich mich oftmals wieder in den Grübelgedanken. Das ist schon so sehr in meinen Kopf eingebrannt. :midi01_vogelzeigen_:

LG Lady
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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon Kirschlorbeer » 19. Nov 2014, 09:38

Liebe Lady,

ich versuche es mal zu erklären. Sollte es für dich nicht einleuchtend sein, einfach wieder nachfragen.

In der Tat eignet sich die Übung auch hervorragend um Grübel-Kreisläufe zu durchbrechen, denn du musst deine Aufmerksamkeit auf andere Dinge lenken. Schön an der Übung ist, dass du sie überall machen kannst und keine Hilfsmittel brauchst :s1:

Also, du beginnst damit, dass du fünf Dinge suchst, die du sehen kannst; dann 5, die du hören kannst; 5, die du riechen kannst; 5, die du fühlen kannst (mit fühlen sind aber keine innwendigen Sachen gemeint, wie Wut oder Freude, sondern ganz körperlich, z. B. Wind im Gesicht oder die Stuhllehne im Rücken).

Anschließend machst du das mit 4 Dingen sehen, hören, riechen, fühlen. Mit 3 Dingen, 2 Dingen, 1 Ding. Du kannst immer die selben Dinge nehmen, wenn sich deine Umgebung nicht verändert hat oder auch andere wählen. Die Übung kann man so oft wiederholen, wie man möchte. Solltest du also merken, dass du erneut in Grübeleien verfällst, fang einfach von vorne an.

Und noch eine Bemerkung. Man muss es üben. So wie autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung. Nach einer Weile tritt die Entspannung automatisch ein. Probier es einfach mal und berichte gerne über deine Erfahrungen.

Liebe Grüße und einen schönen Tag ohne böse Grübelein, Kirschlorbeer
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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon Lady » 19. Nov 2014, 18:36

Danke für deine Beschreibung. Frage mich nur gerade, ob das auch möglich ist jetzt, in diesem Moment fünf Dinge zu suchen, die ich sehe, rieche usw.... Das kann ich ja nicht gleichzeitig wahrnehmen.

Ist das eher nur eine Ablenkung? oder zielt es doch darauf ab, die Umgebung im Hier und jetzt wahrzunehmen?

Ich kenn es so, dass man sich auf 3 was konzentriert. Also auf Umwelt achten und auf Körper-eben wie das Ein- und Ausatmen.

Ich bracuhe da echt viel Ruhe dazu, werde es aber mal probieren.

Danke,
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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon puma » 19. Nov 2014, 19:15

Das hört sich sehr interessant an. Wenn negative Gefühle kommen, soll man sie wie Wolken ziehen lassen - ohne viel Kraftaufwand - hat meine Meditationslehrerin immer gesagt. Irgendwann bekommt man das hin.
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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon Kirschlorbeer » 20. Nov 2014, 06:38

Liebe Lady,

du sollst das ja nicht gleichzeitig, sondern schön hintereinander machen. Also erst 5 Dinge, die du sehen kannst, danach 5 die du hören kannst usw. Und natürlich ist das eine Art Ablenkung. Dadurch, dass du dich auf das Hier und Jetzt konzentrieren musst, unterbrichst du automatisch die Grübel-oder Panikattacke.

Atemübungen sind genauso gut geeignet, aber ich finde die beschriebene Übung auch deshalb so schön, weil man sein Außen viel bewußter wahrnimmt.

LG, Kirschlorbeer :s1:
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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon remedias » 24. Dez 2014, 16:01

THE SECRET - das Geheimnis
von Rhonda Byrne
die Wahrheit einiger grundlegender Erkenntnisse: Wir sind selbst Schöpfer unserer Realität. Die Dinge, die uns im Alltag begegnen, haben wir durch die eigene Gedankenenergie angezogen. Die Kraft, die wir „Gott“ nennen, war und ist nie wirklich von uns getrennt. Einige Bestsellerautoren schicken ihre Helden auf die spannende Suche nach einem fiktiven Geheimnis. Mit „The Secret“ werden Sie selbst zum Sucher und können einen Schatz finden – nicht fiktiv, sondern wirklich.
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das Geheimnisvolle daran ist vielleicht, das ich dieses Buch gefunden habe - es ist noch wie neu gewesen , mit Prospekten vom Buchgeschäft drin.
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Re: Bücher, die mich weitergebracht haben

Beitragvon remedias » 12. Mär 2015, 18:26

THE SECRET war voll mies und bringt mich kein bißchen weiter.
Aber vielleicht kann jemand anderes was damit anfangen.
Ich verschenke es und würde es auch als Büchersendung verschicken!

Bei Interesse bitte melden.

liebe Grüße Remi
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