Zehn programme, die

Fragen zu Hard- und Software, Viren, Trojaner... (sichtbar)

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Zehn programme, die

Beitragvon remedias » 16. Feb 2012, 16:40

laut STERN den user in den Wahnsinn treiben: :fratzenschneiden:

Computerprogramme können wie Freunde sein: Sie helfen beim Lösen von Problemen , erleichtern uns das Leben und machen uns vielleicht sogar glücklich.

Manchmal bewirkt Software allerdings das Gegenteil und macht selbst aus den einfachsten Jobs komplizierte und zeitraubende Aufgaben.

Wir haben zehn Programme zusammengestellt, die einem die Nerven rauben können.

Internet Explorer 6
Man weiß, dass ein Programm wirklich schlecht sein muss, wenn selbst der Entwickler der Software dessen Untergang feiert. Das Problem beim Internet Explorer 6 ist allerdings nicht die Software, die zu ihrer Markteinführung 2001 durchaus modern war. Was den IE 6 zu einem verachteten Programm gemacht hat, ist vielmehr Microsofts Umgang damit. Der Redmonder Konzern weigert sich seit Jahren den veralteten Browser einem Update zu unterziehen und startete stattdessen Kampagnen, die User zum Umstieg auf einen neueren Browser bewegen sollten. Wer den Browser weiterhin verwendet bzw. verwenden muss, wird dadurch einem großen Sicherheitsrisiko ausgesetzt.

Adobe Reader
Jeder Besitzer eines Computers benötigt von Zeit zu Zeit ein Programm, um PDF-Dateien zu öffnen. Der Adobe Reader ist allerdings ein Elefant, der als Mücke verkauft wird. Auf dem Mac beispielsweise benötigt das Programm, das eigentlich nur Dokumente anzeigen soll, einen Speicherplatz von 69,1 MB. Außerdem wird unnötigerweise eine Verknüpfung auf jedem Desktop angelegt, und nach der Installation nervt die Software in regelmäßigen Abständen mit Update-Benachrichtigungen. Diese Aktualisierungen setzen durch ihre enorme Größe dem Ganzen nochmals die Krone auf. Kein Wunder also, dass sich Microsoft bei Windows 8 dazu entschieden hat, einen hauseigenen PDF-Reader zu integrieren. Auch Apple setzt bei OS X auf ein eigenes Vorschau-Programm.

Ask Toolbar
Browser-Werkzeugleisten haben sowieso wenig Freunde, und die Ask Toolbar ist eines der unverschämtesten Zusatzprogramme. User beklagen sich immer wieder darüber, dass die Symbolleiste ohne deren Zustimmung installiert wurde. Viele übereifrige Softwareentwickler bündeln die Toolbar nämlich mit ihrer eigenen Anwendung, ohne die Erlaubnis zur Installation der Symbolleiste zu erfragen. Ärgerlich ist vor allem, dass die Ask Toolbar auch Veränderungen bei den Browser-Einstellungen durchführt und sogar auf Webseiten für Kinder wirbt.

Final Cut Pro X
Apples Filmschnittprogramm ist im Grunde keine schlechte Software. Die aktuelle Version Final Cut Pro X verwandelt jedoch den ausgeglichensten Cutter in ein nervöses Wrack. Eigentlich wurde die Software als Upgrade verkauft, in Wirklichkeit handelte es sich jedoch um eine brandneue 1.0-Version. Und die bietet längst nicht die Features und umfassende Kompatibilität, die erfahrene Nutzer erwarten und auch benötigen.

Microsoft Word
Einige Nutzer sagen, sie hassen Word, weil es zu kompliziert ist. Andere waren von dem Office-Assistenten in Form einer Büroklammer ("Karl Klammer") genervt. Manche meckern, dass mit Microsoft Word nur Dokumente mit unattraktiven Designs erstellt werden. Wiederum andere haben Mitleid mit Web-Designern angesichts der Qualität des HTML-Codes, den Word erzeugt. Besonders oft hört man jedoch, dass Microsoft Word hassenswert ist, seit Microsoft die .docx-Dateien eingeführt hat, die nur wenige User ohne Probleme öffnen können.

iTunes für Windows
Steve Jobs verglich iTunes für Windows einmal damit, "jemanden in der Hölle ein Glas eiskaltes Wasser zu überreichen". Anstatt die Vorteile der Apple-Software nahezubringen, treibt iTunes für Windows User eher an den Rand des Wahnsinns. Das Technik-Newsportal "TechRadar" über iTunes für Windows: "Bei der Windows-Version handelt es sich um ein schwerfälliges und ressourcenfressendes Durcheinander."

Lotus Notes
IT-Abeilungen lieben das dokumentenorientierte Datenbanksystem mit enger E-Mail-Anbindung. User waren von dem Programm allerdings nicht immer überzeugt. 2006 hagelte es Kritik an der Benutzerfreundlichkeit der Datenbanksoftware. Der Nutzer wurde beispielsweise über eine neue E-Mail informiert, um diese jedoch betrachten zu können, musste erst manuell der Posteingang aktualisiert werden. Die britische Tageszeitung "The Guardian" schrieb über Lotus Notes, dass seine Beliebtheit innerhalb von Firmen darauf zurückzuführen sei, dass "Leute, die Business-Software aussuchen, nicht diejenigen sind, die dann damit arbeiten". Lotus Notes ist auch heute noch erhältlich, allerdings unterscheidet sich die aktuelle Version stark von der verhassten Variante vor sechs Jahren.

Windows Me und Windows Vista
Bei Windows Me und Windows Vista handelt es sich im engeren Sinn nicht um Programme, sondern um Betriebssysteme. Dennoch haben sich die beiden Betriebssysteme einen gemeinsamen Platz innerhalb unserer Liste verdient. Windows Me (Windows Millennium Edition) ist eigentlich ein unnötiges Update von Windows 98. Vista hingegen hätte ein hervorragendes OS werden können. Zahlreiche Fehler und kaum Unterstützung bei den Treibern machen aus dem Rennpferd allerdings einen Esel. Das Kopieren von Dateien auf den Computer kann mit Vista beispielsweise eine gefühlte Ewigkeit dauern.

Adobe Flash
Trotz seiner vielen Vorteile - Adobe Flash kann ein leistungsstarkes Werkzeug für Designer sein - kann Flash den Normalverbraucher sehr nerven. Die Probleme mit Flash sind allerdings nicht auf das Programm, sondern auf den fehlerhaften Einbau in Webseiten zurückzuführen. Adobe ist nicht schuld an irritierenden Platzhaltern für Flash-Videos, schlecht gestalteten Werbebannern oder unattraktiven Benutzeroberflächen. Für viele Anwender sind das jedoch Gründe, einen Flash-Blocker für ihren Browser zu installieren.

Norton Antivirus
Symantecs Antiviren-Programm für Desktop-PCs sorgte 2008 bei den Nutzern für großen Groll, weil es die PC-Geschwindigkeit erheblich drosselte. Norton Antivirus wollte zu viel, es scannte jede Aktivität des PCs. Vor vier Jahren waren die Computer weniger leistungsstark als heute, also wirkte sich das rigorose Scannen durch das Antivirenprogramm stark auf die Computerleistung aus. Norton hat zum Glück längst aus diesen Fehlern gelernt.

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