Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Diäten, Rezepte... (sichtbar)

Moderator: Fraule

Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon puma » 12. Aug 2013, 20:44

Ich habe noch eine Stelle in dem von mir erwähnten Buch "Mathos Übergewicht" gefunden, der deine Erfahrung teilt. Es gab eine Studie, die belegen sollte, dass man durch Abnehmen die menschliche Gesundheit verbessern könnte.
S. 212:
"Statt einer Bestätigung der Vermutung, dass Abnehmen durch gesunde Ernährung plus Sport das Leben verlängert, hatten sich die Maßnahmen als wirkungslos herausgestellt: ..."

"Doch was würde passieren, wenn wir die umgekehrte Richtung einschlügen? Also nicht den Körper durch Diäten zur Gewichtsreduktion zu zwingen, sondern stattdessen einen Weg aus der Stressfalle zu suchen, um so natürlich abzunehmen?"

Der Autor schlägt vor: "Raus aus dem Haifischbecken." Dies sieht er metaphorisch - Haie können stressige Partnerschaft, Mobbing im Beruf, Armut, psychosoziale Stressoren (wohnen in einem armen Getto) usw. sein. Helfen können vorgeschlagene Verhaltensstrategien.
S. 224: "Diese Strategien ermöglichen aber auch eine neue Perspektive, einen anderen Blick auf das Problem, erweitern das Denken, den Handlungs- und Entscheidungsspielraum. Kontrolliert und handlungsfähig zu sein, bedeutet auch, die Kontrolle über sein Stresssystem wiederzuerlangen."
Vielleicht helfen dir deine Entspannungsübungen, dein Stressystem besser zu kontrollieren, Remedias.
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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon remedias » 13. Aug 2013, 12:16

Hallo Puma, finde ich toll, dass ich von dir sozusagen schon die Theorie zu dieser Ernährungsgeschichte bekomme. Bestimmt hat das was mit dem Stresssystem zu tun, ich tippe mal auf den Cortisolspiegel.
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hier eine ganz gute Info über dieses Thema.

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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon puma » 13. Aug 2013, 19:33

Danke für den link, Remedias.
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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon puma » 30. Okt 2013, 22:53

Wer gesünder essen will, muss die Seele einladen

Hier ein ziemlich interessanter Artikel über Übergewicht auf S. 2 und 3:

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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon remedias » 31. Okt 2013, 17:02

Hallo Puma,
hast du diese Sätze in dem von dir verlinkten Artikel gelesen?

Um auf die gleiche Dosis Dopamin zu kommen, müssen Dicke demnach mehr essen. Möglicherweise werden Menschen überhaupt erst dick, weil sie mit Essen einen Dopaminmangel ausgleichen.

aus ebenda.

Und was sind NL? Dopaminantagonisten - a ha!

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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon puma » 31. Okt 2013, 23:02

Ich habe den Artikel gelesen.
Was meinst du Remie? Dass NL das viele Essen ersetzten? Das halte ich aber für komisch. Ich verstehe das leider nicht.
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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon Fraule » 1. Nov 2013, 02:04

Na ich esse hier nicht viel. Geh auch oft nicht zum Buffett- und morgens fast nix.
Vermutlich ist meine Geschichte eine Andere.

Ich werde hier verwöhnt - kenne das nicht- und gönne mir das Essen nicht.

Freunde können stundenlang essen.

Welchen Mangel hab ich dann?
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Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?
Was ist der Mensch?

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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon remedias » 1. Nov 2013, 17:59

ich meinte diesen Abschnitt:
Diese Unterscheidung erlaubte ihm eine weitere, verblüffende Entdeckung: Dicke Teilnehmerinnen reagierten zwar auf die Ankündigung der Schokolade deutlich stärker als die schlanken Frauen. Beim eigentlichen Genuss des Shakes jedoch sprach ihr Belohnungssystem weniger an als bei den Schlanken.

Immer mehr Essen für das gleiche Glücksgefühl

Um auf die gleiche Dosis Dopamin zu kommen, müssen Dicke demnach mehr essen. Möglicherweise werden Menschen überhaupt erst dick, weil sie mit Essen einen Dopaminmangel ausgleichen. Der Zusammenhang ist jedoch noch fraglich.


Dicke menschen haben demnach einen Dopaminmangel, um Dopamin zu erzeugen, müssen sie mehr essen.
Neuroleptika sind Dopaminantagonisten, ihre Aufgabe ist es, Dopamin zu reduzieren.
Sie verursachen demnach einen künstlichen Dopaminmangel.
puma hat geschrieben:Dass NL das viele Essen ersetzten? Das halte ich aber für komisch. Ich verstehe das leider nicht.

Nein. Sie verursachen einen künstlichen Dopaminmangel, den das Gehirn versucht, mit vermehrtem Essen zu beheben.
Dopaminmangel hat noch mehrere Nebenwirkungen. Hier nachzulesen:
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Kommt dir die Liste bekannt vor?
Entspricht genau den Nebenwirkungen von Neuroleptika, oder?


liebe grüße remi
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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon remedias » 1. Nov 2013, 18:05

Fraule hat geschrieben:Na ich esse hier nicht viel. Geh auch oft nicht zum Buffett- und morgens fast nix.
Vermutlich ist meine Geschichte eine Andere.

Ich werde hier verwöhnt - kenne das nicht- und gönne mir das Essen nicht.

Freunde können stundenlang essen.

Welchen Mangel hab ich dann?


Wenn du dir keinen Kopf machst ums Essen oder nicht Essen, keine Kalorien zählst, nicht zwischen Nix- Essen und Überessen schwankst, Lebensmittel in gute oder schlechte Lebensmittel einteilst, isst, wenn du Hunger hast und Hunger im Magen spürst und nicht im Kopf oder Mund,
wenn du keine Sucht nach besonderen Lebensmitteln wie Süßigkeiten hast ( also nach einer gewissen anzahl wieder aufhören kannst und sie nicht TÄGLICH brauchst - ansonsten könnte ein Seretoninmangel dahinter stecken),
dann hast Du vermutlich KEINEN Mangel und ein NORMALES Essverhalten :s1:

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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon Maiken » 1. Nov 2013, 18:07

remedias hat geschrieben:Wenn du dir keinen Kopf machst ums Essen oder nicht Essen, keine Kalorien zählst, nicht zwischen Nix- Essen und Überessen schwankst, Lebensmittel in gute oder schlechte Lebensmittel einteilst, isst, wenn du Hunger hast und Hunger im Magen spürst und nicht im Kopf oder Mund,
wenn du keine Sucht nach besonderen Lebensmitteln wie Süßigkeiten hast ( also nach einer gewissen anzahl wieder aufhören kannst und sie nicht TÄGLICH brauchst - ansonsten könnte ein Seretoninmangel dahinter stecken),
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Ufff ist das viel! Auf wen trifft das denn überhaupt zu?
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