Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

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Moderator: Fraule

Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon Merida » 1. Nov 2013, 18:36

Gute Frage Maiken...!

Ich glaube essentechnisch war ich in meinem ganzen Leben noch nie normal...!!! :shok:
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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon Fraule » 1. Nov 2013, 19:28

Ich denke nicht an Essen.

Mir bereitet Essen auch keine befriedigende Lust.

Zähle darum keine Kalorien und manchmal ekelt mich essen richtig an.

Dann brauch ich es auch nicht.

Essen ist essentiell klar- aber es macht sich in mir da nix über-Mächtig.

ich ess einfach, wenn ich Hunger hab und nix anderes mehr geht.

Aber da könnten sicher 2 Tage dazwischen liegen.
Das Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen:
Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?
Was ist der Mensch?

Immanuel Kant
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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon puma » 1. Nov 2013, 22:01

Hi Fraule!
Also- wenn Essen erst nach 2 Tagen erfolgt, würdest du umkippen. Ich jedenfalls würde wegen Kreislaufversagen in der Ecke liegen und keine körperliche Belastung wie spazieren gehen mehr aushalten.

Bei Depressionen habe ich vielleicht morgens ein halbes Brötchen gegessen, damit ich die Kraft zum Aufstehen/Anziehen hatte, dann den ganzen Tag über nichts. Das Essen schmeckte nicht, ich mampfte es runter, es war eine graue Masse , ich wollte nicht umzukippen - was ich damals aber öfters mal tat. Es war nicht Magersucht, es waren Depressionen.

Als ich Scheiße und tote Mäuse gesehen hatte, war mein Appetit auch gleich null.
Mir persönlich hilft es rauszugehen, was anderes zu sehen.

Genieß es doch, verwöhnt zu werden, du verdienst es. Hol dir Appetit an der frischen Luft, beim Schwimmen. Hinterher zuhause ärgerst du dich, dass du am Bufet nicht zugelangt hast.

Noch viel Spaß wünscht dir Puma
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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon puma » 1. Nov 2013, 22:02

Hi Remedias,
danke für deine Ausführungen, jetzt kapiere ich das.
Wieso wissen das die Psychiater eigentlich nicht?

Alles Liebe
Puma
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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon remedias » 2. Nov 2013, 16:37

hallo fraule,

Fraule hat geschrieben: und manchmal ekelt mich essen richtig an.

Fraule hat geschrieben:ich ess einfach, wenn ich Hunger hab und nix anderes mehr geht.

Aber da könnten sicher 2 Tage dazwischen liegen.


halle Fraule,

du nimmst den Körper schlecht wahr und auch nicht seine Bedürfnisse, es existiert eine Trennung zwischen deinem Kopf und dem Rest was aber nicht Anorexie nervosa erfüllt.
( der Wunsch, dünn zu sein, Körperschemastörung, Beschäftigung mit dem essen etc FEHLEN!)
Wäre interessant, dich zu fragen, wann du nicht isst ?
- Selbstbestrafung? Du weigerst dich, dir was gutes zu tun? Du unterdrückst deine Bedürfnisse?
noch eine Frage:
Neigst du auch zu Derealisationen? oder Depersonalisationen? ( dissoziativen Zuständen) ?

liebe Grüße Remi
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gibt es immer eine einfache Antwort,
die klar ist, einleuchtend und falsch.

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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon remedias » 2. Nov 2013, 16:40

puma hat geschrieben:Hi Remedias,
danke für deine Ausführungen, jetzt kapiere ich das.
Wieso wissen das die Psychiater eigentlich nicht?

Alles Liebe
Puma


Sie wissen es, aber sie geben es nicht zu.
ODER sie wissen es wirklich nicht, weil sie nur das wissen, was man ihnen bei den pharmafirmengesponserten Fortbildungen erzählt.
( darum wäre ich dafür, dass in die Studienordnung kommt, dass jeder angehende Psychiater verpflichtet ist, einen monat lang selbst NL einzunehmen. :omg1: )

liebe Grüße Remi
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Re: Eine seltsame Ernährungsgeschichte.....

Beitragvon remedias » 2. Nov 2013, 16:42

Maiken hat geschrieben:
remedias hat geschrieben:Wenn du dir keinen Kopf machst ums Essen oder nicht Essen, keine Kalorien zählst, nicht zwischen Nix- Essen und Überessen schwankst, Lebensmittel in gute oder schlechte Lebensmittel einteilst, isst, wenn du Hunger hast und Hunger im Magen spürst und nicht im Kopf oder Mund,
wenn du keine Sucht nach besonderen Lebensmitteln wie Süßigkeiten hast ( also nach einer gewissen anzahl wieder aufhören kannst und sie nicht TÄGLICH brauchst - ansonsten könnte ein Seretoninmangel dahinter stecken),
dann hast Du vermutlich KEINEN Mangel und ein NORMALES Essverhalten :s1:

liebe Grüße Remi



Ufff ist das viel! Auf wen trifft das denn überhaupt zu?


wenn du keinen irgendwie gelagerten Leidensdruck in punkto essen hast, ist alles gut. :s1:
liebe grüße Remi
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