Ernährung kuriert Depressionen

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Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon Remi » 27. Feb 2017, 18:41

Eine ausgewogene ERnährung ( pflanzenbasiert, mit Fisch und fettarmen Proteinen) wirkt eventuell antidepressiv.

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Wäre ja eine tolle , nebenwirkungsfreie Therapie, nicht wahr? Allerdings stimme ich den Kommentatoren zu: Ein wirklich depressiver Mensch hat den Antrieb nicht, sich lange in die Küche zu stellen.

liebe Grüße Remi
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Re: Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon Fraule » 27. Feb 2017, 20:49

Ein wirklich depressiver Mensch hat den Antrieb nicht, sich lange in die Küche zu stellen.


Aber ich glaube schon, dass frisch Gekochtes tatsächlich besser schmeckt und das Lebensgefühl anheben kann.
2 Minuten Microwelle- ich weiß nicht.
Ist das nicht alles nur so Gepampe??? :boys_0137:
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Re: Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon auferstehung » 28. Feb 2017, 15:55

Remi hat geschrieben:Ein wirklich depressiver Mensch hat den Antrieb nicht, sich lange in die Küche zu stellen.


Obwohl ich inzwischen lange wieder gesund bin, geht es mir genauso ... Bild
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Re: Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon Remi » 28. Feb 2017, 18:37

Fraule hat geschrieben:
Ein wirklich depressiver Mensch hat den Antrieb nicht, sich lange in die Küche zu stellen.


Aber ich glaube schon, dass frisch Gekochtes tatsächlich besser schmeckt und das Lebensgefühl anheben kann.
2 Minuten Microwelle- ich weiß nicht.
Ist das nicht alles nur so Gepampe??? :boys_0137:


Ja, ich meine nur, dass ein schwer Depressiver das schlicht nicht schafft. Wenn schon aufstehen, duschen etc. ein Problem sind, dann fehlt vermutlich auch der Antrieb, Gemüse zu schnibbeln.
Ich schreibe jetzt über schwere Depressionen.
Leicht Depressive profitieren vermutlich davon , zu kochen.

Ideal wäre es natürlich, wenn schwer Depressive liebe Menschen hätten, die sie bekochen.

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Re: Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon Fraule » 1. Mär 2017, 11:10

Mir ist schon klar, dass viele bei schweren Depressionen nur noch im Bett liegen bleiben.
Ein Teufelskreislauf :feeling_blue2_cut:
Traurig- ich weiß.

Wenn liebe Menschen bekochen würden, hätte der Kranke vielleicht gar keinen Grund mehr aufzustehen- denk ich grad so :boys_0137:

Was ich mir grad auch überlege ist, dass das Fertigessen doch oft auch viel teurer ist,,
Könnte da das nächste Problem auftauchen? :boys_0137: :boys_0137:
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Re: Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon auferstehung » 1. Mär 2017, 15:04

Remi hat geschrieben:Ideal wäre es natürlich, wenn schwer Depressive liebe Menschen hätten, die sie bekochen.


Als es mir so richtig schlecht ging, war mir auch ständig übel, und ich konnte kaum etwas essen, so dass sich der liebe Mensch, sofern es denn einen gegeben hätte, die Mühe wohl umsonst gemacht hätte ... Bild
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Re: Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon Remi » 1. Mär 2017, 19:25

ich war am Überlegen, ob es im Klinik- Setting möglich wäre: Anstatt Psychopharmaka zu geben, wird die Ernährung des Kranken umgestellt.

Fraule hat geschrieben:Wenn liebe Menschen bekochen würden, hätte der Kranke vielleicht gar keinen Grund mehr aufzustehen- denk ich grad so :boys_0137:

Muss ja nicht im Bett gegessen werden. :dfbgirliezwinkern:
( Gier nach "leeren" Kohlenhydraten, sprich Süßigkeiten KANN freilich auch ein Krankheitssymptom sein.)
Fraule hat geschrieben:Was ich mir grad auch überlege ist, dass das Fertigessen doch oft auch viel teurer ist,,
Könnte da das nächste Problem auftauchen? :boys_0137: :boys_0137:

Ne Tüte Chips und Schokolade sind nicht so teuer.

Bei dem Artikel ist mir nicht klar: Was ist Henne, was ist Ei? Isst der Depressive schlecht, weil er depressiv ist oder wird er erst depressiv, weil er schlecht isst?

liebe Grüße Remi
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Re: Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon Remi » 1. Mär 2017, 19:26

auferstehung hat geschrieben:
Remi hat geschrieben:Ideal wäre es natürlich, wenn schwer Depressive liebe Menschen hätten, die sie bekochen.


Als es mir so richtig schlecht ging, war mir auch ständig übel, und ich konnte kaum etwas essen, so dass sich der liebe Mensch, sofern es denn einen gegeben hätte, die Mühe wohl umsonst gemacht hätte ... Bild


Vielleicht hättest du dich aber über ein bißchen Obstsalat gefreut .... :s1:

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Re: Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon Feuerchen » 2. Mär 2017, 00:32

Zu meinen Depressionszeiten, war es so, dass ich einfach nicht fähig war zu kochen. Ich hatte Schlaftage bis zu 18 Stunden am Tag und musste sogar schauen, dass ich genug zu trinken bekam in der Restzeit des Tages. - Ich aß dann immer kalt - Brot mit Belag...
Als ich dann erkannte, dass ich alleine nicht so klar kam, ging ich ins Sozialpsychiatrische Zentrum. Dort war eine Tagestätte eingerichtet in der ich dann Kontakte suchte und auch dort vergünstigt Mittagessen bekam. Ab da ging es aufwärts.
Heutzutage gehe ich ab und zu noch hin, nicht weil es mir schlecht geht- nein - aus Dankbarkeit und um meine Mitpatienten ab und zu zu sehen und mit ihnen zu sprechen.

Ich glaube auch, dass es eine Hilfe ist, wenn jemand die Depressiven bekochen würde. Zumindest mir hat es sehr geholfen.

Liebe Grüße
Feuerchen
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Re: Ernährung kuriert Depressionen

Beitragvon auferstehung » 2. Mär 2017, 13:47

Remi hat geschrieben:Bei dem Artikel ist mir nicht klar: Was ist Henne, was ist Ei? Isst der Depressive schlecht, weil er depressiv ist oder wird er erst depressiv, weil er schlecht isst?


Bei mir war es eindeutig: Depression = Ursache, schlechtes Essen = Folge

Remi hat geschrieben:Vielleicht hättest du dich aber über ein bißchen Obstsalat gefreut ....


Vermutlich nicht mal das, denn in der Zeit ging bei mir gar nichts.

Remi hat geschrieben:Gier nach "leeren" Kohlenhydraten, sprich Süßigkeiten KANN freilich auch ein Krankheitssymptom sein.


Als Gier oder Heißhunger kann man es wirklich nicht bezeichnen, aber 1 bis 2 Duplo abends waren an manchen Tagen das Einzige, was ich überhaupt essen konnte.
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