Essstörung?????

Diäten, Rezepte... (sichtbar)

Moderator: Fraule

Re: Essstörung?????

Beitragvon Remi » 7. Okt 2016, 18:18

Fraule hat geschrieben:Aber eben nicht den ganzen Tag.


Tut das denn überhaupt jemand? ( mit Ausnahme von Leuten, die im Kopf permanent die Kalorien zusammenzählen)

Die Frage war aber auch nicht wortwörtlich .
Fraule hat geschrieben:Ich glaub da bin ich zu sehr mit anderem beschäftigt...

Das heißt ja nicht, dass man NICHT funktioniert. Man kann auch mit einer Esstörung super funktionieren, die meisten Menschen mit Problemen sind ja Perfektionistinnen.

sondern : beschäftigst du dich überproportonial mit Essen und Nicht- Essen, fühlst du dich besser, wenn du nicht isst, fühlst du dich da irgendwie bedürfnisloser?, überlegen? denkst du oft an Kalorien, Gewicht?, vermeidest du soziale Aktivitäten, wenn du da was essen musst? etc.



liebe Grüße Remi
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Re: Essstörung?????

Beitragvon Fraule » 7. Okt 2016, 20:44

beschäftigst du dich überproportonial mit Essen und Nicht- Essen


NEIN

fühlst du dich besser, wenn du nicht isst,


Ich denke NEIN

fühlst du dich da irgendwie bedürfnisloser


Hat keinen Stellenwert- deshalb kein großes Bedürfniss Remi

denkst du oft an Kalorien, Gewicht?,


Ja- ich möchte nicht zunehmen

vermeidest du soziale Aktivitäten, wenn du da was essen musst? etc.


Nein- ich gehe mit- esse aber nicht alles auf- lass auch auf dem Teller liegen

Und blutig Fleisch - medium oder so- rühr ich den Teller nicht an- gebs heimlich weiter.... Ekelpanik

Freue mich doch sehr auf das danach soziale zusammen sein. :dfbgirliezwinkern:

Grüssle fraule
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Re: Essstörung?????

Beitragvon Remi » 9. Okt 2016, 17:41

Danke für deine Offenheit, Fraule,

Fraule hat geschrieben:Und blutig Fleisch - medium oder so- rühr ich den Teller nicht an- gebs heimlich weiter.... Ekelpanik


mun ja, du kannst dir bestimmt denken, wie ich als Vegetarierin über blutiges Fleisch auf dem Teller denke.... :breig:

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Re: Essstörung?????

Beitragvon Fraule » 10. Okt 2016, 13:36

wie ich als Vegetarierin über blutiges Fleisch auf dem Teller denke.... :breig:


und wieeeee. :dfbgirliezwinkern:

Jetzt hab ichs aber auch nicht mit Kuchen- Nachtisch etc etc.

Ganz ganz böse Kalorien- :shok:
Da pack ich lieber Mal ne Pizza

Grüßle fraule :10hallo2:
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Re: Essstörung?????

Beitragvon Remi » 10. Okt 2016, 20:08

Fraule hat geschrieben:[

Jetzt hab ichs aber auch nicht mit Kuchen- Nachtisch etc etc.

Ganz ganz böse Kalorien- :shok:


Nachtisch ist ja manchmal auch eine ganze Mahlzeit. Zum Beispiel ein Eisbecher.

Aber nochmals zum Test: Ich finde , er stellt zu sehr auf Äußerlichkeiten ab. Erinnert mich an einen anderen Test über Esstörungen. Da haben sie gefragt, ob ich denn noch meine Regel habe. Ich sagte natürlich _ nein ( Wechseljahre!) Das wurde dann als Symptom für Anorexie gerechnet..... :omg1:


Wie gesagt, es gibt sehr figurbewußte, ständig diätende Frauen, aber nicht alle sind essgestört, das hat eine ganz andere psychische Qualität.

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Re: Essstörung?????

Beitragvon Fraule » 11. Okt 2016, 08:33

Wie gesagt, es gibt sehr figurbewußte, ständig diätende Frauen, aber nicht alle sind essgestört, das hat eine ganz andere psychische Qualität.


Genau die Frage stelle ich mir halt Remi
Ab wann bin ich zusätzlich auch noch essgestört.... :peinlich:
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Re: Essstörung?????

Beitragvon Remi » 11. Okt 2016, 17:05

Fraule hat geschrieben:
Wie gesagt, es gibt sehr figurbewußte, ständig diätende Frauen, aber nicht alle sind essgestört, das hat eine ganz andere psychische Qualität.


Genau die Frage stelle ich mir halt Remi
Ab wann bin ich zusätzlich auch noch essgestört.... :peinlich:


Grundsätzlich: Es gibt dicke, dünne und normalgewichtige Essgestörte. Dass den Anorekterinnen mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird, liegt daran, dass es gefährlich ist , nehme ich 40 kg zu, passiert erstmal nix, nehme ich die ab, bin ich tot .....)
Das Zusätzliche liegt in der Psyche und zwar dann, wenn Essen oder Nichtessen noch mehr
Inhalt bekommen als nurmal 2 Kilo abspecken, um wieder in den vorjährigen Bikini zu passen....
vielleicht kann ich das an ein paar Stichwörtern verdeutlichen:
Die Erfahrung, sich selbst beherrschen, selbstbestimmt Kontrolle über den eigenen Organismus ausüben zu können, verschafft oft ein Gefühl von Autonomie. Jedes Kilo weniger auf der Waage ist dann wie ein Beleg für die tägliche Selbstüberwindung, eine Bestätigung.

Stichworte: Kontrolle, Autonomie, Selbstbeherrschung, Disziplin, Askese

Auffällige Essrituale: Nicht selten essen Magersüchtige auffällig langsam, "stochern" im Essen, trinken viel Wasser, um den Magen zu füllen oder folgen selbst erdachten Essritualen.Viele essen nur noch selten und ungern gemeinsam mit anderen. Oft "bekochen" sie aber mit großem Eifer Familienangehörige und Freunde ohne selbst zuzugreifen. Sie beschäftigen sich in der Theorie viel mit Ernährungsfragen, sammeln oder tauschen beispielsweise Kochrezepte.


Stichworte: Beschäftigung mit Essen, obwohl man nix isst, Gedanken kreisen um Gewicht und Essen, panische Angst zuzunehmen. ,

. Auffallend sind deutliche Veränderungen im alltäglichen Essverhalten: die Tendenz, das Essen sehr zu kontrollieren, also bestimmte, meist fetthaltige oder kalorienreiche, Lebensmittel zu vermeiden; das Bestreben, die Nahrungsaufnahme möglichst weit einzuschränken, z. B. bestimmte Mahlzeiten wegzulassen oder nur teilweise zu essen; ferner das Bemühen, bei fast allen Mahlzeiten die Kalorien und Nährstoffzusammensetzung zu berechnen.


Angst vor dem Dicksein

Die Angst, dick zu sein oder dick zu werden, ist ein ganz zentrales Merkmal der Magersucht. Bei den Betroffenen geht nicht mehr nur um eine Einstellung („schlank ist schön“), sondern um eine heftige emotionale und körperlich spürbare Reaktion, die durch Essen, bestimmte Lebensmittel und auch durch eine Konfrontation mit dem Körpergewicht und der Figur ausgelöst wird: Panik
Diese Angst ist durch den "Verstand" kaum noch zu steuern. Für die Betroffenen wird sie so unerträglich, dass sie nur eine Möglichkeit sehen, sie zu beherrschen: Kontrolle des Essverhaltens, um Gewicht abzunehmen.

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Stichworte: Überlegenheit ( alle anderen müssen fressen, ICH muss das nicht), Reinheit ( wie ein Engel sein), Körperliches wird missachtet , Bedürfnislosigkeit als Ideal ( das beflügelt wieder die Überlegenheit)

gleichzeitig aber Depressionen und Selbstzweifel

keine Krankheitseinsicht ( die kommt eventuell mit den körperlichen Schäden)

Wie gesagt, es ist nicht so, dass jeder das Vollbild einer Esstörung hat, mancher hat auch nur Tendenzen, ohne dass er wirklich krank wird.
Und noch wichtig: Früher wurde Anorexie als Erkrankung junger Mädels betrachtet, mittlerweile gibt es viele Betroffene aus der Lebensmitte. *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** hier ein guter Artikel über dieses Thema .

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Re: Essstörung?????

Beitragvon Fraule » 12. Okt 2016, 13:07

Selbstbeherrschung, Disziplin, Gewicht und Essen, Angst zuzunehmen. ,
meist fetthaltige oder kalorienreiche, Lebensmittel zu vermeiden; das Bestreben, die Nahrungsaufnahme möglichst weit einzuschränken, z. B. bestimmte Mahlzeiten wegzulassen oder nur teilweise zu essen
Die Angst, dick zu sein oder dick zu werden,


Dies passt wohl bei mir....
alle anderen müssen fressen, ICH muss das nicht)


Ja die doofen Gedanken hatte ich mal, als ich 5 Kilo weniger hatte.
Manchmal auch jetzt noch- wenn ich gaaanz dicke Menschen seh aber das ist Gott sei Dank ganz ganz selten.

Ich weiß, dass ich da völlig gestört denke
gleichzeitig aber Depressionen und Selbstzweifel


Ja dies passt bei mir auch.

Zum Artikel und wechseljahren....
Dazu kommt, dass der Rückgang an weiblichen Hormonen die Figur verändert, von der femininen «Birnenform» hin zur «Apfelform» mit Fettansammlungen am Bauch und an der Taille.


Nun ja, dies mag ich eben auch nicht.

Hatte schon nach 2 Geburten - kurz danach wieder mein altes Gewicht..
Und jetzt guck ich immer noch danach, dass mir ne bestimmte Größe passt.

Pfffff- schwierig. :omg1:
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Re: Essstörung?????

Beitragvon puma » 12. Okt 2016, 20:16

Ich war wohl vor einigen Jahren magersüchtig. Allerdings war mein Geschmackssinn durch die Depression dahin, alles schmeckte nach undefinierbaren Matsch. Auch die Farben nahm ich nicht mehr so wahr, alles grau in grau.

Ein Orthopäde wollte damals irgendeine Untersuchung an meinen Knochen machen, ob die noch genug versorgt mit Calcium oder so waren. Man bekommt ja bei jahrelanger Magersucht Mangelerscheinungen im Körper.

Durch Seroquell habe ich dann von unter 55 kg auf 84 kg zugenommen.

Jetzt habe ich so 69 , 70 kg auf den Rippen bei 1,74 Größe und bin ganz zufrieden.
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Re: Essstörung?????

Beitragvon Remi » 13. Okt 2016, 15:50

Hallo Fraule,

nimm es hin, dass die eventuell Tendenzen dazu hast. Aber es ist wohl keine ausgewachsene Essstörung. Du müsstest nur darauf aufpassen, wenn du in Stress oder Krisen kommst, nicht, dass du viel zu wenig isst.
Fraule hat geschrieben:Ich weiß, dass ich da völlig gestört denke

Ja, registrier es und lass es ziehen. Ich denke manchmal auch so, dann lache ich und sage: "Das war jetzt voll essgestört."


Hallo Puma

puma hat geschrieben:Ich war wohl vor einigen Jahren magersüchtig. Allerdings war mein Geschmackssinn durch die Depression dahin, alles schmeckte nach undefinierbaren Matsch. Auch die Farben nahm ich nicht mehr so wahr, alles grau in grau.

Das klingt nicht nach einer Esstörung , sondern eher nach Depression: Der Zustand psychischer Niedergeschlagenheit äußert sich durch Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit und Lustlosigkeit.
Auch das wird Anorexie genannt, aber die Esstörung heißt ja " Anorexia Nervosa" . Oder hast du gehungert, weil du umbedingt dünn sein wolltest?

( ich selbst wollte früher immer 55 Kilo wiegen und habe Jahrzehnte zwischen 50 und 55 Kilo gewogen, OHNE mich irgendwie als gestört zu empfinden.
Das Gewicht wird eher wieder normal als das Denken, glaube ich. :1157:

puma hat geschrieben:Durch Seroquell habe ich dann von unter 55 kg auf 84 kg zugenommen.

Jetzt habe ich so 69 , 70 kg auf den Rippen bei 1,74 Größe


Wie ist es zu dem Gewichtsverlust gekommen? Hattest du das Sero reduziert?

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