Raus aus der Zuckersucht....

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Moderator: Fraule

Raus aus der Zuckersucht....

Beitragvon remedias » 12. Mai 2012, 17:52

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Schokolade, Kuchen, Pizza oder Chips: Viele Menschen haben ein starkes Verlangen nach diesen Lebensmitteln und können nicht aufhören zu essen, bis alles weg ist. Der Grund: Zucker und Weißmehlprodukte in Kombination mit Fett können im Gehirn wie eine Droge wirken. Die Betroffenen sind süchtig. Süchtig nach Zucker!
Inke Jochims ist Heilpraktikerin und Psychotherapeutin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema und hat das Buch „Süchtig nach Süßem?" (Kneipp-Verlag) geschrieben. Für Yahoo! Lifestyle erläutert Sie die Hintergründe der Zuckersucht und gibt Tipps, wie man den Ausstieg schafft
Was ist „Zuckersucht"?
Wer süchtig ist, hat den Konsum von Zucker und Weißmehl nicht mehr unter Kontrolle. Im Klartext heißt das: Wer ein Stück Schokolade essen möchte und es auch tut, ist nicht zuckersüchtig. Wer ein Stück essen möchte, aber erst aufhören kann, wenn er fünf Tafeln gegessen hat und ihm längst übel ist, der ist definitiv zuckersüchtig.
Das gilt auch für salzig schmeckende Lebensmittel wie Pizza oder Chips. Diese Produkte bestehen aus Weißmehl und können ebenfalls süchtig machen.

Schokolade beeinflusst die Stimmung
Die meisten Menschen liegen wohl irgendwo dazwischen. Manche können nach einem Riegel aufhören, manche nach einer Tafel, manche brauchen noch zwei Eis und eine Packung Kekse. „Der Grund ist eigentlich immer ein erlerntes Verhalten", erklärt Inke Jochims. „Einerseits wirken Zucker und Fett über die Veränderung der Biochemie im Körper emotional stabilisierend, andererseits haben die Betroffenen diese positive Wirkung erlernt."
Das bedeutet: Zuckersüchtige wissen - „Wenn ich Schokolade oder Kekse esse, geht es mir gut. Das beruhigt mich und steigert meine Stimmung!" Je weniger man dabei Kontrolle über sein Verhalten hat - je weniger man also schafft mit dem Naschen aufzuhören, obwohl man es will - umso süchtiger ist man und zwar unabhängig von der konsumierten Menge.

Unterernährte Zellen gieren nach mehr
Die Botenstoffe Serotonin und Dopamin bestimmen im Gehirn unsere Gefühle, Gedanken und unser Verhalten mit. Wer süchtig ist, hat eine gestörte Balance dieser Botenstoffe. Eine falsche Ernährung kann daran mit schuld sein, denn der Körper benötigt bestimmte Nahrungsbestandteile, um diese wichtigen Botenstoffe zu bilden.
Mit der falschen Ernährung setzt man einen Teufelskreis in Gang: „Ein Mangel an Botenstoffen führt immer zum Überessen", erklärt die Berliner Heilpraktikerin. "Wenn man sich nur von Zucker und Weißmehl ernährt, ist der Körper faktisch unterernährt, auch wenn er mit Kalorienbomben gefüttert wurde. Das bedeutet: Solange die Zellen unterernährt sind, gieren sie nach mehr. Ein hoher Zuckerkonsum, lässt einen zu noch mehr Zucker greifen und führt irgendwann zu Essstörungen."

Das süchtige Gehirn
In einem „süchtigen Gehirn" ist der Botenstoff Serotonin wenig vorhanden und der Botenstoff Dopamin zu reichlich. „Man kann sich das vorstellen, wie ein Auto, in dem es nur eine schwache Bremse dafür aber ein sehr starkes Gaspedal gibt", erklärt die Expertin. „Wenn der Dopaminspiegel sehr hoch ist, ist man völlig auf eine bestimmte Sache ausgerichtet und ist sehr stark angetrieben - so wie ein süchtiger auf der Suche nach seinem Stoff. Betroffene haben dann die Energie nachts fünf Straßen weiter zur Tankstelle zu laufen, um Schokolade zu kaufen."
Wenn gleichzeitig der Serotoninspiegel niedrig ist, hat man die Lust auf Süßes noch schlechter im Griff. Diese Menschen sind eher depressiv, haben weniger Selbstvertrauen und gieren mehr nach Zucker. „Das kann biographische Gründe haben, beispielsweise eine eher schlechte Bindung zur Mutter in den ersten beiden Lebensjahren oder auch aktuelle Gründe, wie starker seelischer oder körperlicher Stress", sagt Inke Jochims.
Je höher der Serotoninspiegel ist, umso besser kann er als Gegenspieler zum „Antreiber"-Botenstoff Dopamin fungieren. Ein hoher Serotoninspiegel vermittelt ein entspanntes, zufriedenes und ausgeglichenes Gefühl. Wer sich so gut fühlt, braucht keine Schokolade.
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Re: Raus aus der Zuckersucht....

Beitragvon remedias » 12. Mai 2012, 17:54

Ist meiner Ansicht nach allerdings Blödsinn. Denn ich nehme ja Medikamente, die gegen Dopamin wirken, das heißt, mein Dopaminspiegel ist sehr niedrig. Ich dürfte dann keine Süchte entwickeln. Das Gegenteil ist der Fall bei Menschen, die Neuroleptika nehmen, oft entwickeln sie gerade Süchte: nach Zucker, Rauchen
also die Erklärung stimmt nicht.

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Re: Raus aus der Zuckersucht....

Beitragvon Sindbad » 12. Mai 2012, 18:05

"Schokolade beeinflusst die Stimmung"


Diese Asussage trifft nicht zu. Schokolade oder andere Süssigkeiten habe keinen Einfluss auf unsere Stimmung. Dies aus objektiver Sicht beleuchtet.

Subjektiv gesehen mag es wohl zutreffen. Aber dies würde dann eher einem sogenannten "Placeboeffekt" entsprechen. Wissenschaftliche Studien gib es keine, die eine Beeinflussung unserer Stimmung durch Süssigkeiten belegen würden.

Wem Schokolade aber gut tut, der sollte auf keinen Fall verzichten. :dfbgirliezwinkern:
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Re: Raus aus der Zuckersucht....

Beitragvon Fraule » 12. Mai 2012, 20:36

Schokolade oder andere Süssigkeiten habe keinen Einfluss auf unsere Stimmung. Dies aus objektiver Sicht beleuchtet.


Das glaub ich auch- es schent " nur" ne ersatzbefriedigung zu sein.

Eine von vielen.
Das Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen:
Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?
Was ist der Mensch?

Immanuel Kant
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Re: Raus aus der Zuckersucht....

Beitragvon remedias » 13. Mai 2012, 19:41

Sindbad hat geschrieben:"Schokolade beeinflusst die Stimmung"


Diese Asussage trifft nicht zu. Schokolade oder andere Süssigkeiten habe keinen Einfluss auf unsere Stimmung.:


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ja genau; das in der Schokolade enthaltene Serotonin ist a) zu wenig und b) passiert wohl nicht die Blut-hirn- Schranke.

Außerdem enthalten Bananen, Nüsse und Tomaten mehr Serotonin als Schoko.

Wenn man etwas isst, was man mag, wird allerdings Dopamin ausgeschüttet.

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