Der Therapiehund!!!

Haustiere, Tiere allgemein, Tierschutz... (sichtbar)

Moderator: Fraule

Der Therapiehund!!!

Beitragvon Fraule » 16. Apr 2011, 18:46

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Es gilt ja als erwiesen, dass Hunde für seelische Leiden sehr gut sein können.
Was für Erfahrungen habt Ihr?
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Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?
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Re: Der Therapiehund!!!

Beitragvon Fraule » 16. Apr 2011, 21:32

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Legst Dir so einen :88n: :88n: :boys_0222: :boys_0222: :boys_0275: zu Thomas- dann passts.
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Re: Der Therapiehund!!!

Beitragvon Achtsamkeit » 17. Apr 2011, 14:21

Für mich überlebenswichtig. Ohne meinen Hund wäre ich nicht mehr auf dieser Welt.
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Re: Der Therapiehund!!!

Beitragvon Fraule » 27. Mai 2011, 14:27

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Der ist auch süß
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Re: Der Therapiehund!!!

Beitragvon Fraule » 12. Dez 2012, 18:04

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Der ist auch süß :s1:

- Möpse sind ja anscheinend wieder im kommen :peinlich: :peinlich:
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Re: Der Therapiehund!!!

Beitragvon puma » 12. Dez 2012, 18:22

Im Tierforum sind sie nicht gut zu sprechen auf Therapiehunde für psychisch Kranke.

Man tut dem Hund sicher nicht gut, wenn man sich hängen lässt und nicht mit ihm spielt.
Hunde wollen gepflegt werden und machen eine Menge Arbeit. Wenn ich die Kraft dafür nicht habe, springt mein Mann ein. Wenn ich aber meinen Mann nicht hätte, dann sähe das übel aus.
Nelly muss jeden Tag gekämmt werden, sonst verfilzt das Fell. Das Wasser zum Trinken muss öfters gewechselt werden. Sie muss ca. 4 x am Tag raus. Jetzt muss ich sie nach dem Spaziergang abtrocknen und die Eisklumpen an den Pfötchen entfernen. Ich muss ihre Pfoten abputzen, sie öfters baden, was immer ein Akt ist. Futter kaufen oder kochen ...

Sicher wartet sie auf uns und ist treu, sie ist verschmust und wenn man übel drauf ist, spürt sie das und schaut mich mit ihren großen Augen an oder drückt sich an mich.

Therapiehunde werden in Altersheimen eingesetzt. Die alten Leute sprechen ja oft nicht miteinander und so ein Hund bricht das Eis.
Therpiehunde gibt es sogar für Schulklassen - für hyperaktive Kinder. Die sollen dann erstmal mit dem Hund eine Runde auf dem Schulhof drehen, um runterzukommen.
Es gibt auch tiergestützte Ergotherapie. Wir sehen auch immer einen Blinden am Aasee mit einem beschen Labrador spazieren gehen, der lässt seinen Hund auch frei laufen und wartet, bis er zurückkommt. Der Blinde wirkt zufrieden, trotz seines Schicksals.

Trotzdem glaube ich, dass Hunde in einer intakten Familie mit Kindern besser aufgehoben sind.
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Re: Der Therapiehund!!!

Beitragvon Wauzi » 13. Dez 2012, 11:20

Wenn man das mit anderen Augen betrachtet, ist mein Hund auch ein Therapiehund.
Nachdem mein Yorky über die Regenbogenbrücke ging, fiel ich in ein tiefes Loch. Nichts mehr machte mir Freude, ich habe wie ein Roboter gelebt.Mein Mund lachte aber mein Herz weinte. Ich habe einfach nur noch funktioniert, so wie es von mir erwartet wurde.
Neid und Wut zog durch mein Herz, wenn ich glückliche Hundebesitzer mit ihren Lieblingen sah.Bis ich einen Traum hatte. Darin sagte mir mein verstorbener Hund, das ich selbst an meinem Unglücklichsein Schuld bin und das es Zeit wäre mein Versprechen einen anderen Hund glücklich zu machen einlösen müsse.
Eine Userin aus einem Tierforum gab mir auch einen liebevollen Tritt in meinen A.......(dafür bin ich dir immer noch sehr Dankbar,Rena)
mein Herz war wieder Frei für eine Neue Hundeliebe und dann ging alles sehr schnell.
Milka ist meine beste Medizin, meine besteTherapie im Kampf gegen den Krebs
Mit einem lieben Gruß
Wauzi

Weine nicht, weil es vorbei ist,
sondern lache,
weil es so schön war.
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Re: Der Therapiehund!!!

Beitragvon Fraule » 13. Dez 2012, 11:34

Oh Wauzi- es ist schön, dass Dir Milka soviel gibt :streichel2: :streichel2:

Wie geht es dir denn im Moment gesundheitlich? Magst sagen?
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Re: Der Therapiehund!!!

Beitragvon Wauzi » 13. Dez 2012, 11:58

Fraule hat geschrieben:
Wie geht es dir denn im Moment gesundheitlich? Magst sagen?

Im Moment kann ich nicht darüber reden, aber es wird der Tag kommen.Ich weiß das ich dann auf eure aufbauende Worte vertrauen kann :kuss2:
Mit einem lieben Gruß
Wauzi

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Re: Der Therapiehund!!!

Beitragvon seelera » 14. Dez 2012, 15:57

Ich habe in einer Einrichtung für geistig und körperlich gehandicapte Menschen gearbeitet und die Leitung gestattete den Besuch von ausgebildeten Therapiehunden.
Ich habe schier geheult, als ich beobachten konnte, wie eine Bewohnerin, die rund um die Uhr total verkrampfte Hände hatte, das Tier streicheln wollte und im Tunwollen, noch während sie die Hand Richtung Tier ausstreckte lockerte sich der Spasmus und als die Hand beim Tier angekommen war, konnte sie ganz normal streicheln -das war so schön!!!
Der ausgebildete Therapiehund ist, ich sag mal, ein Passivhund.
Am Schwanz ziehen oder grobe Behandlung registriert er wohl, aber statt mit Knurren und Beissen zu reagieren, wie es natürlich ist, wählt er dann höchstens den Rückzug von der Person.
Das ist schon eine riesige Leistung für den Wolf im Innern!
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Unser eigener Hund war ein misshandelter Listenhund und es hat einige Arbeit gekostet, ihr das Vertrauen in uns zu vermitteln, aber dann hatten wir den besten Hund der Welt für uns...Sie ging nicht jagen, blieb fast immer bei Fuss, konnte mit allen Tieren, sogar Katzen und Hühner und hat etliche Katzenkinder an Kindes statt aufgezogen, sowie meine eigenen Kinder eingehütet und war zurückhaltend offen allen Menschen gegenüber.
Ich hätte nie gedacht, dass der Verlust eines Tieres durch den Tod mir so nahegehen würde, dass mich jetzt beim Schreiben der Kloß im Hals erwischt...Aber wenn man lange Jahre so eng mit einem Tier zusammenlebt, entwickelt sich Beziehung und Kommunikation.
Es ist definitiv ein Familienmitglied und nicht "bloss ein Hund"...
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